Warum Luc Besson beinahe weinen musste

Fans der französischen Science-Fiction Comicreihe „Valerian und Veronique dürfen sich freuen. 2017 kommt „Valerian und die Stadt der tausend Planeten“ (Originaltitel „Valerian and the City of a thousand Planets“) in die deutschen Kinos.

Luc Besson, welcher schon durch „Das fünfte Element“ einen guten Ruf für kongeniale Sci-Fi Verfilmungen erworben hat, führt Regie und fungiert auch als Drehbuchautor sowie Produzent. Starttermin in Deutschland soll der 20. Juli 2017 sein. Somit kommt die Kinofassung nahezu 50 Jahre nach der Veröffentlichung der ersten Geschichte, Pierre Christin und Jean-Claude Mézières starteten die Reihe am 09.November 1967, in die Kinos.

In der Original Comicreihe sind Valerian und Veronique Spezialagenten des Raumzeitservices und können mit ihrem Raumschiff beliebig durch Raum und Zeit reisen. Zentrum des terranischen Imperiums ist hierbei Galaxity-City. Dieses entstand nachdem eine Atomkatastrophe nahezu die gesamte menschliche Zivilisation ausgelöscht hatte.

Dieses Grundkonzept wird wohl auch in den Film mit übernommen. Und auch noch andere „Settings“ und Originalfiguren finden Eingang in die Kinoversion. Obgleich es auch gravierende Unterschiede zur beliebten Graphic-Novell geben wird. So lässt der Titel des Kinofilms eher darauf schließen, dass der Band „Die Stadt der tausend Planeten“ verfilmt wurde, die in dem jetzigen Trailer gezeigten Szenen weisen jedoch mehr Ähnlichkeiten mit dem Band „Botschafter der Schatten“ auf. Man darf also gespannt sein.

Für Luc Besson war die Verfilmung eine “Herzenssache”, da er die Comicreihe bereits als Zehnjähriger las. Jedoch war er der Ansicht, dass eine Verfilmung nicht realisierbar sei. Erst als er James Camerons “Aufbruch nach Pandora” sah, glaubte er an eine werkgetreue Umsetzung.


(Video: Youtube ,Bild: Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH)




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